Bernd Hecke
Den
Bewohnern in Grazer Hochhäusern brennt's unter den Fingernägeln: Die
Feuerpolizei schreibt sündteure Brandschutzanlagen vor. Pro Wohnung
fallen 11.000 Euro an. Eigentümer und Mieter werden zur Kasse gebeten.
Nicht alle können sich's leisten. Obwohl Feuer am Dach ist, lässt die
Politik diese Grazer im Regen stehen. Eine Initiative kämpft nun gegen
die aus ihrer Sicht überzogenen Auflagen (S. 26/27). Keine
Frage: Technik, die Leben rettet, ist jeden Cent wert. Nur wenn
Politiker schon das Gesetz ändern, das diese nachträglichen Maßnahmen
erwirkt, sollten sie auch an die Kosten denken. Wer hat schon
Verständnis für strenge Auflagen, wenn er dafür brennen muss? Darum
sollte die Politik den Schwelbrand rasch löschen: Jenen, die sich das
mit Sicherheit nicht leisten können, muss man rettend unter die Arme
greifen. Sie erreichen den Autor unter bernd.hecke@kleinezeitung.at
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