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08. März 2006 06:00
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8. März 2006 | Region Graz | Graz | Seite 23

Feuerpolizei wehrt sich gegen Vorwurf von zu teuren Auflagen

Diskussion um Kosten bei Brandschutz in Hochhäusern geht weiter. Feuerpolizei weist Kritik der Politik zurück.

Entgegen Ihren Feststellungen wird in der gesamten Steiermark gemeinsam mit der Landesstelle für Brandverhütung der gleiche brandschutztechnische Standard angewendet“, richtet Alfred Pölzl, Chef der Grazer Feuerpolizei, dem VP-Klubchef Christopher Drexler aus. Dieser hatte kritisiert, dass ausschließlich in Graz die Feuerpolizei solch sündteure Brandschutzanlagen für Hochhäuser vorschreibt (wir berichteten).

Pölzl verweist auf vier Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofes, „die die Richtigkeit unserer Aufträge bestätigen“. Als Warnung führt er einen Hochhausbrand in Köln vom Dezember 2005 an, bei dem vier Menschen an tödlichen Rauchgasen gestorben sind. Für einen solchen Fall will Pölzl gerüstet sein – sonst würde man „uns zu Recht grobe Fahrlässigkeit vorwerfen“, so der Chef der Feuerpolizei.

Die „Initiative Grazer Hochhaus-Bewohner“ lehnt die vorgeschriebenen Nachrüstungen dennoch weiter ab. „In einer Broschüre beschreibt die Feuerwehr das Vorgehen selbst als Novum. In ganz Österreich wird nicht in den Altbestand eingegriffen, nur hier in Graz.“

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